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148: Umkämpfte Sexualitäten - Die Bearbeitung des Sexuellen im Spannungsfeld von Emanzipation und Reaktion

2018 | Inhalt | Editorial | Abstracts | Leseprobe

Titel Heft 148
  • Juni 2018
  • 116 Seiten
  • EUR 15,00 / SFr
  • ISBN 3-89691-018-9
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Christin Sager
Zur Pädagogisierung kindlicher Sexualität
Diskursivierungen über die "kindliche Unschuld", die "Befreiung der kindlichen Sexualität" und die "Frühsexualisierung der Kinder"

Der Beitrag rekonstruiert Diskurspositionen zur kindlichen Sexualität in der Geschichte der BRD. Wurde in den fünfziger Jahren die Idee von der 'kindlichen Unschuld' verteidigt, gelang es im Zuge der 'sexuellen Revolution' und der '68er-Bewegung' das Kind als 'sexuelles Subjekt' zu adressieren. Im aktuellen Diskurs werden wiederum verstärkt Positionen vertreten, die versuchen, das Kind erneut als asexuelles Wesen zu konstruieren.

Alexandra Klein, Jann Schweitzer
Besorgte Eltern, die Kinder und die Anderen
Leidenserfahrungen und Zumutungen in schulischer Sexualerziehung

Ausgehend von einer Skizze der historischen und rechtlichen Entwicklung schulischer Sexualerziehung, relationiert der Beitrag die aktuellen Kontroversen um die Legitimität von Sexualerziehung in der Schule mit aktuell vorliegenden empirischen Befunden zum Erleben schulischer Sexualerziehung aus Schüler*innensicht.

Stefanie Duttweiler
Sexualität und Wissen
Über den Zusammenhang von Medien, Expertise und der Einverleibung von Körperwissen

Der Beitrag verdeutlicht den Prozess der Vermittlung von Körperwissen über medialisierter Beratungspraktiken. Entlang einer historisch-rekonstruktiven Analyse von Ratgeberkolumnen und der Liberalisierung des Sprechens über das Sexuelle, gelangt die Argumentation zum aktuellen Diskurs, in dem Sexualität mit Selbstoptimierungspraktiken verknüpft werden.

Rebecca Mörgen
In-Beziehung-Treten
Praktiken des Zugangs als Element sozialpädagogischer Beziehungsgestaltung im Feld Prostitution

Im Feld der aufsuchenden Sozialen Arbeit im Kontext Prostitution gestaltet sich eine sozialpädagogische Arbeitsbeziehung insofern als voraussetzungsreich, als die Akteure in immer wieder neuen, fluiden Konstellationen zueinander in Beziehung treten müssen, um eine Arbeitsbeziehung zu etablieren. Wie Sozialarbeiter*innen und Sexarbeiter*innen dieses miteinander In-Beziehung-Treten im situativen Moment des Zugangs gestalten, zeigt der Beitrag mit Bezug auf eine qualitativ-empirische Studie auf. Leseprobe

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